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Doorboards
selber bauen
Doorboards selber bauen
Nachfolgend eine kleine Anleitung darüber, wie man Doorboards selber baut.
Motivation
Doorboards zu bauen ist handwerklich in erster Linie nicht so schwer. Man sollte sich allerdings dennoch genug Zeit dafür lassen. Wichtig ist, dass man diese Geschichte mit einem gut durchdachten Konzept angeht. Eine Schnellschußlösung ist es nämlich nicht.
Materialien
- MDF Platten in diversen Stärke
- 10er (1cm Stark) für den Rahmen bau
- 19er oder 22er für die MDF Ringe
- Formvlies
- Hartz
- Pinsel
- Tacker
- Lochblech
- Oberfräse
- Stichsäge
- Einschlagmuttern und Schrauben (für die Befestigung der Lautsprecher)
Herangehensweise
Zunächst machen wir uns an die MDF-Ringe. Auf diese werden später die Lautsprecher geschraubt und sie bilden den eigentlichen Kern der Doorboards. Man muss und sollte bedenken, dass man die Doorboards evtl. Überziehen möchte. Desweiteren ist es sehr sinnvoll sich gedanken über die Lautsprecherabdeckung zu machen. Je nach gewählten "finishing-Material" (Lack oder z.B. Kunstleder) und den gewählten Abdeckungen für die Lautsprecher nehmen wir nun also Mass.
Beispiel für einen 13er Lautsprecher
Die von uns ausgesuchte Lautsprecherabdeckung hat einen Außendurchmesser von 161mm. Die Doorboards wollen wir der Einfachheit halber mit Stoff beziehen. Der stoff hat eine Materialstärke von etwas mehr als 1mm. Unser Durchmesser vergrößert sich also um insgesamt 2mm auf 163mm. Für den äußeren Radius addieren wir nochmals 20mm dazu. Dies eigentlich nur deswegen, damit wir später mit der Oberfräse am Rand einen Radius von 10mm abtragen können. Die Lochdurchmesser wählen wir so, dass der Korb des Lautsprechers genau reinpasst. Wahrscheinlich gibt es hierfür Normgrößen, an denen wir uns ruhig orientieren können. Wir haben uns für 114mm entschieden.
Einen Rahmen
bauen
Einen Rahmen bauen
Es hat sich herausgestellt, dass Pappe sich gut als Schablone eignet. An diesem Punkt muss man sich nun entscheiden wie weit die Doorboards später gehen sollen. Es ist nicht einfach eine Form zu finden die auch noch gut zu den restlichen Linien im Auto passt. In unserem Beispiel habe ich den Rahmen an die Form einer meiner alten Türpappen angepasst. Aus Gewichstgründen habe ich den inneren Bereich freigelassen. Wenn man dann soweit ist und sich gedanken über die Lautsprecherwinkel machen will wird man erstmal wieder eingebremst. Denn das was man sich vielleicht in der Werkstatt hingebogen hat funktioniert nicht unbedingt auch im Auto. Das Problem sollte man daher besser im Auto angehen. Hier kann man jetzt dank dem Lochblech noch ziemlich gut korrigieren damit später auch nichts streift oder zu tief in den Fußraum ragt.
Ausbessern und bespannen
Ausbessern und bespannen
Die Oberfräse kommt nun wieder zum Einsatz. Damit es später einen schönen Übergang von der Tür zum Doorboard gibt habe ich den Rahmen an der Kante mit der Oberfräse bearbeitet. Hierbei wieder mit dem 10mm Fräser, der mich auch schon bei den MDF-Ringen unterstützt hat. Die Konstruktion und die Winkel habe ich anschließend mit frischem Lochblech nachgebaut und für die Beifahrerseite dupliziert. Alle MDF-Ringe sollten jetzt noch an der Rückseite die Einschlagmuttern eingesetzt bekommen. Die dient dazu, damit man später die Lautsprecher aus- und einschrauben kann ohne dabei das MDF auszufransen. Auch der Rahmen sollte nun Einschlagmuttern zur späteren Befestigung an der Türpappe bekommen. Ist dieser optionale aber ratsame Zwischenschritt erledigt kann man die Konstruktionen mit dem Formvlies überziehen.









